Dabei trifft es in der Regel die Besten.

Diejenigen, die nach Feierabend noch die Kindergruppe des Fußballvereins trainieren, diejenigen die sich für keine Überstunde zu schade sind, wenn diese nötig wird und Menschen, die Ihrer Familie in der Regel vorbildlich vorstehen.

Irgendwann wird es diesen Menschen einfach zu viel und sie erkranken an einer Depression.

Aber auch das Alter oder verschiedene Krankheiten können Depressionen auslösen. Besonders erheblich sind die sozialen Folgen einer Depression.

Erfolgreiche Karrieren können jäh enden, der Kranke wird in der Regel sozial fast oder vollkommen isoliert. Freunde und Bekannte ziehen sich zurück und irgendwann steht der Erkrankte ganz allein da. Der Arbeitsplatz ist meistens auch schon verloren. Dies wiegt besonders schwer, wenn man bedenkt, welche Vorbilder diese Menschen einmal waren.

Depression

Doch auch bei den Erkrankten dauert es oft sehr lange, bis sie ihre Situation akzeptieren. „Ich bin doch nicht verrückt!“ ist ein Satz, den man sehr häufig zu hören bekommt. Dabei hat eine Depression nichts mit verrückt sein zu tun. Nicht einmal im Ansatz.

Oft wird erst nach Ursachen gesucht, die vermeintlich auf der Hand liegen:

– Ich bin urlaubsreif

– Zu hohe Arbeitsbelastung

– Probleme in der Familie

– Die Erkältung der letzten Woche

In den folgenden Beiträgen auf dieser Webseite wollen wir mit verschiedenen falschen Vorstellungen über Depressionen aufräumen. Denn eine Depression ist nichts anderes als ein gebrochener Arm, nur dass es sich bei dieser Erkrankung um einen gebrochenen Menschen handelt.

Beides ist behandel- und heilbar.

Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

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